Galerie und Ferienhaus, St. Märgen

Neues Bauen im Schwarzwald 2010, überreicht von der Architektenkammer BW
Wohnungsbau in BW 2007, Sieger der Kategorie Bauen im Bestand, Integration, Nachverdichtung, überreicht von der AK BW
Auszeichnung Guter Bauten 2005, überreicht vom Bund Deutscher Architekten BDA BW
Beispielhaftes Bauen Breisgau-Hochschwarzwald 1997-2005, überreicht von der Architektenkammer BW

Ein Kunstsammler erwarb ein Haus in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen, im 12. Jahrhundert gegründeten Augustinerkloster in St. Märgen. Das damalige Wirtschaftsgebäude musste bis auf den denkmalgeschützten Gewölbekeller abgerissen werden.

Der Neubau bezieht sich auf die ursprünglichen Abmessungen des ehemaligen Gebäudes. Der einfache Baukörper, das Satteldach ohne Dachüberstände und die fassadenbündigen Fenster geben dem Haus eine skulpturale Erscheinung. Der Wohnbereich wurde als „Einraum" mit eingestelltem Kern entworfen. Dadurch ist im Innenraum der lang gestreckte Baukörper erfahrbar.

Die gezielt gesetzten Fenster lassen die Ausblicke auf die Höhen des Schwarzwaldes bildhaft erscheinen. Die hellen, ruhigen Wände ermöglichen die Platzierung großformatiger Kunstexponate.

Einer Vitrine gleich ist auf der Westseite ein Wintergarten vorgelagert. Er dient sowohl der Erschließung der Privaträume als auch der im Gewölbekeller befindlichen Galerie. Ein in zwei Arbeitsgängen auf die Außendämmung aufgebrachter Modellierputz stellte höchste Anforderungen an Material und Handwerk und unterstreicht durch seine glatte Oberfläche die Objekthaftigkeit des Baukörpers.


Ausstellungsraum zum Kloster

Ausstellungsraum zum Kloster

Projektdaten

Baukosten 630.000 €/ brutto
Planungsbeginn 2002
Fertigstellung 2003
Bruttogeschossfläche 400 m²
Bruttorauminhalt 1.700 m³
Projektteam Fred Rolf, Hubert Maier-Lenz
Ausstellung im historischen Gewölbekeller

Ausstellung im historischen Gewölbekeller

Klostermauer mit Galeriehaus

Klostermauer mit Galeriehaus

Galerie und Ferienhaus St. Märgen

Galerie und Ferienhaus St. Märgen

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