Generalsanierung des denkmalgeschützten ehemaligen Waschhauses
Das Waschhaus auf dem Gelände des UWC Robert Bosch College ist eines jener Gebäude, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken und gerade deshalb viel erzählen. Seit 2022 bearbeiten wir die behutsame Transformation des denkmalgeschützten Hauses zu einem offenen Begegnungsort für die internationalen Schülerinnen und Schüler des Colleges. Ein Ort für Austausch, Rückzug, gemeinsames Arbeiten und spontane Gespräche, mitten im historischen Ensemble der Kartaus am Freiburger Hirzberg.
Das ehemalige Waschhaus wurde 1906/07 errichtet und blieb über Jahrzehnte nahezu unverändert erhalten. Während das ehemalige Kartäuserkloster und die angrenzenden Gebäude in den vergangenen Jahren umfassend saniert und ergänzt wurden, blieb das Waschhaus wie eine architektonische Zeitkapsel bestehen. Gerade darin liegt seine besondere Qualität: Gebrauchsspuren, Materialität und Konstruktion erzählen bis heute von der Geschichte des Ortes.
Die Aufgabe besteht deshalb nicht allein in einer Sanierung, sondern im sorgfältigen Weiterbauen im Bestand. Ziel ist es, möglichst viel Originalsubstanz zu erhalten und gleichzeitig einen zeitgemäßen Ort für das Leben auf dem Campus zu schaffen. Das Gebäude wird im Unter-, Erd- und Dachgeschoss grundlegend instandgesetzt. Ergänzt wird der Bestand durch einen neuen Tiefhof auf der Südseite, der künftig einen direkten Zugang zum Untergeschoss ermöglicht.
Der aktuelle Zustand macht deutlich, wie anspruchsvoll diese Arbeit ist: Das Gebäude wurde inzwischen entrümpelt, Teile des Wandputzes entfernt und erste konstruktive Maßnahmen umgesetzt. In einem Raum konnte bereits eine neue Bodenplatte hergestellt werden. Derzeit liegt der Fokus auf der Restaurierung der historischen Fenster. Viele der filigranen Metallrahmen sind durch Rost stark beschädigt, manche scheinen eher von Bauschaum und Zufall als von ihrer ursprünglichen Konstruktion gehalten zu werden. Dennoch verfolgen wir bewusst den Ansatz, möglichst viel der vorhandenen Substanz zu bewahren. Denn jedes erhaltene Detail trägt zur Atmosphäre und Authentizität des Hauses bei.
Das Projekt steht exemplarisch für den Umgang mit historischen Gebäuden auf dem Campus des UWC Robert Koch College: Bestehendes respektieren, weiterdenken und mit neuen Nutzungen verbinden. Zwischen Kloster, Landschaft und internationalem Schulalltag entsteht so Schritt für Schritt ein Ort mit eigener Identität, rau, unperfekt und gerade deshalb voller Charakter.
Das ehemalige Waschhaus wurde 1906/07 errichtet und blieb über Jahrzehnte nahezu unverändert erhalten. Während das ehemalige Kartäuserkloster und die angrenzenden Gebäude in den vergangenen Jahren umfassend saniert und ergänzt wurden, blieb das Waschhaus wie eine architektonische Zeitkapsel bestehen. Gerade darin liegt seine besondere Qualität: Gebrauchsspuren, Materialität und Konstruktion erzählen bis heute von der Geschichte des Ortes.
Die Aufgabe besteht deshalb nicht allein in einer Sanierung, sondern im sorgfältigen Weiterbauen im Bestand. Ziel ist es, möglichst viel Originalsubstanz zu erhalten und gleichzeitig einen zeitgemäßen Ort für das Leben auf dem Campus zu schaffen. Das Gebäude wird im Unter-, Erd- und Dachgeschoss grundlegend instandgesetzt. Ergänzt wird der Bestand durch einen neuen Tiefhof auf der Südseite, der künftig einen direkten Zugang zum Untergeschoss ermöglicht.
Der aktuelle Zustand macht deutlich, wie anspruchsvoll diese Arbeit ist: Das Gebäude wurde inzwischen entrümpelt, Teile des Wandputzes entfernt und erste konstruktive Maßnahmen umgesetzt. In einem Raum konnte bereits eine neue Bodenplatte hergestellt werden. Derzeit liegt der Fokus auf der Restaurierung der historischen Fenster. Viele der filigranen Metallrahmen sind durch Rost stark beschädigt, manche scheinen eher von Bauschaum und Zufall als von ihrer ursprünglichen Konstruktion gehalten zu werden. Dennoch verfolgen wir bewusst den Ansatz, möglichst viel der vorhandenen Substanz zu bewahren. Denn jedes erhaltene Detail trägt zur Atmosphäre und Authentizität des Hauses bei.
Das Projekt steht exemplarisch für den Umgang mit historischen Gebäuden auf dem Campus des UWC Robert Koch College: Bestehendes respektieren, weiterdenken und mit neuen Nutzungen verbinden. Zwischen Kloster, Landschaft und internationalem Schulalltag entsteht so Schritt für Schritt ein Ort mit eigener Identität, rau, unperfekt und gerade deshalb voller Charakter.